Antwort auf die Leserbriefe zu Bauerngut vom 18. und 21.08.21 in der LZ

Animiert durch Anrufe von Lesern der Landeszeitung nun doch mal auf die Leserbriefe zu reagieren, kann ich die Aussagen von Dr. Budde und Herrn Mahnkopf zum Thema Bauerngut Erweiterung sehr gut nachvollziehen. 

Als Mitglied im Stadtrat Bückeburg, habe ich damals mit den Schreiben vom 18.02.2019 und 08.08.2019, sowie in persönlichen kurzen Gesprächen mit Bundesministerin von der Leyen und Kramp-Karrenbauer in Berlin ebenfalls versucht, die Bundesministerinnen davon zu überzeugen, eine damals getroffene Entscheidung zu überdenken und sich der Problematik persönlich anzunehmen.

Zu dem Zeitpunkt stand die Kandidatur zum Bürgermeister noch nicht im Raum. Trotz der von Bürgermeister Brombach im Rat betonten Überprüfung durch den Nutzer Bundeswehr, mit dem Ergebnis des Verzichts auf ein Teilstück, wurde im ablehnenden Antwortschreiben aus dem BMVg, immer auf den Erhalt des Standortübungsplatzes in seiner Größe verwiesen, um die Vorgaben der eingeleiteten „Trendwende Personal“ und das sich veränderte Fähigkeitsprofil der Bundeswehr einzuhalten. Nach Auffassung einer Referatsleiterin im Ministerium im fernen Bonn, ergibt sich auch für die Bundeswehr in Bückeburg ein erhöhter Bedarf an Übungsaufwand im Rahmen der Refokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung.

Trotz der löblichen Bemühungen von Abgeordneten, Bürgermeister und Landrat, ist es leider nicht gelungen die zuständige Ministerin umzustimmen. Aus meiner Sicht hat man hier leider zu schnell aufgegeben und ich denke es wäre sinnvoller gewesen, sich ins Auto nach Berlin zu setzen und gemeinsam im persönlichen Gesprächstermin die Ministerin von der Dringlichkeit in der Angelegenheit Bauerngut zu überzeugen, so wie es Lobbyverbände der Industrie gern machen.

Vielleicht wäre man damals mit Blick auf die Karte, sogar auf eine andere Fläche (siehe Bild) für die Erweiterung in unmittelbarer Nähe gestoßen, die sich nicht nur für die Firma Bauerngut besser geeignet hätte, sondern derzeit in meiner aktuellen Anfrage ans BMI und BMVg, zu einem anderen Thema, im Fokus einer möglichen zukünftigen Nutzung steht. 

 
 
 
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