Natur schützen – Landwirtschaft stärken – Lebensräume erhalten
Die einzigartige Landschaft rund um Bückeburg mit dem Schaumburger Wald, der Bückeburger Niederung, der Aue, dem Mühlengraben und dem Wesergebirge prägt unsere Heimat und macht sie lebenswert. Diese Natur zu bewahren und gleichzeitig eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu ermöglichen, gehört für mich zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik.
Mein Engagement für den Natur- und Artenschutz kommt nicht von ungefähr. Als langjähriger „Storchenvater in Bückeburg durfte ich viele Jahre dazu beitragen, dass sich Weißstörche wieder in unserer Region ansiedeln konnten. Dabei habe ich erfahren, wie wichtig das Zusammenspiel von Ehrenamt, Landwirtschaft, Naturschutz und den Kommunen für den Erfolg solcher Projekte ist.
Auf Anregung des leider viel zu früh verstorbenen Ratsherrn Wolfhard Müller trat ich dem Förderverein der Bückeburger Niederung bei. Mit dem Bau des Storchennestes in Meinsen im Jahr 2016 und meinem Beitritt zur NABU-Ortsgruppe Bückeburg konnte ich mein Wissen gemeinsam mit erfahrenen Storchen- und Naturschutzexperten weiter vertiefen.
Auch die Imkerei begleitet unsere Familie seit vielen Jahrzehnten. Im „Meinser Dreieck“, dem ehemaligen Garten meiner Eltern, erlernte ich gemeinsam mit meinem Vater unter Anleitung von **Helmut Fehring** die Grundlagen der Imkerei. Heute wird diese Familientradition bereits in der dritten Generation von meinem Sohn Nils fortgeführt. Die Imkerei zeigt eindrucksvoll, wie eng Artenvielfalt, Landwirtschaft und Naturschutz miteinander verbunden sind.
Naturschutz und Landwirtschaft gemeinsam denken
Ich bin überzeugt, dass dauerhafte Lösungen nur im Dialog entstehen.
Durch meine eigenen Erfahrungen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb weiß ich, welchen Herausforderungen unsere Landwirtinnen und Landwirte täglich begegnen. Gleichzeitig brauchen wir eine intakte Natur, artenreiche Lebensräume und den Schutz unserer Gewässer.
Deshalb setze ich mich für einen partnerschaftlichen Dialog zwischen Landwirtschaft, Naturschutz, Grundstückseigentümern und Behörden ein. Gegeneinander führt selten zum Erfolg – miteinander können wir tragfähige Lösungen entwickeln.
Gerade bei der Weiterentwicklung der Bückeburger Niederung oder anderen Naturschutzprojekten müssen ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Interessen gleichermaßen berücksichtigt werden. Naturschutz darf nicht gegen die Menschen gestaltet werden, sondern gemeinsam mit ihnen.
## Klimaanpassung und Artenvielfalt fördern
Der Schutz unserer Natur ist heute wichtiger denn je. Klimawandel, zunehmende Trockenheit, Starkregenereignisse und der Rückgang vieler Tier- und Pflanzenarten verlangen ein entschlossenes Handeln.
Ich möchte deshalb:
- die Artenvielfalt in Bückeburg fördern,
- Blühflächen und Lebensräume für Insekten erhalten und ausbauen,
- Streuobstwiesen und heimische Gehölze schützen,
- Gewässer und Grünzüge weiterentwickeln,
- den Hochwasser- und Landschaftsschutz stärken sowie
- das ehrenamtliche Engagement von NABU, Imkern, Jägerschaft, Angelvereinen und weiteren Naturschutzverbänden aktiv unterstützen.
Auch bei großen Infrastrukturprojekten müssen Auswirkungen auf Natur und Landschaft frühzeitig berücksichtigt werden. Gleichzeitig gilt es, die berechtigten Interessen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie der Landwirtschaft in die Entscheidungen einzubeziehen.
Unser Ziel
Natur- und Umweltschutz sind für mich kein Gegensatz zu einer leistungsfähigen Landwirtschaft. Beides gehört zusammen.
Ich möchte Brücken bauen statt Gräben vertiefen. Nur im offenen Dialog können wir unsere einzigartige Kulturlandschaft erhalten und gleichzeitig gute Perspektiven für Landwirtschaft, Naturschutz und kommende Generationen schaffen.