Wohnen und Bauen – mit Augenmaß und Weitblick
Bückeburg braucht neuen Wohnraum – bezahlbar, generationengerecht und nachhaltig. Gleichzeitig müssen die Interessen der bestehenden Nachbarschaften ebenso berücksichtigt werden wie die Anforderungen an Klima, Infrastruktur und Verkehr.
Mein Ziel ist es, Wohnraum zu schaffen, ohne den Charakter unserer Stadt und ihrer Ortsteile aus den Augen zu verlieren. Neue Baugebiete dürfen nicht am Schreibtisch entstehen, sondern gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden. Frühzeitige Information und echte Beteiligung schaffen Akzeptanz und führen zu besseren Lösungen.
Bezahlbaren Wohnraum schaffen
Neben sozial geförderten Wohnungen benötigen wir vor allem Wohnraum für Familien, junge Menschen, Auszubildende, Senioren sowie Menschen mit mittleren Einkommen. Eine gesunde soziale Mischung stärkt den Zusammenhalt und verhindert die Entstehung einseitiger Wohnquartiere.
Dabei sollten vorhandene Baulücken, Nachverdichtungsmöglichkeiten und leerstehende Gebäude stärker genutzt werden, bevor neue Flächen in Anspruch genommen werden.
Schnellere Verfahren – weniger Bürokratie
Planungs- und Genehmigungsverfahren dauern häufig zu lange. Hier müssen alle rechtlichen Möglichkeiten genutzt werden, um Verfahren zu beschleunigen, ohne die Qualität der Planung oder die Bürgerbeteiligung einzuschränken.
Die Verwaltung sollte Bauherren und Investoren als Partner begleiten und Fördermöglichkeiten frühzeitig aufzeigen.
Miteinander statt Gegeneinander
Die Diskussionen um verschiedene Baugebiete in Bückeburg haben gezeigt, wie wichtig ein frühzeitiger Dialog ist. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Gespräche mit Anwohnern, Investoren, Planern und Politik bereits in einer frühen Planungsphase stattfinden.
Konflikte lassen sich häufig vermeiden, wenn Sorgen ernst genommen und gemeinsam Lösungen entwickelt werden. Gute Beispiele aus Bückeburg zeigen, dass tragfähige Kompromisse möglich sind, wenn alle Beteiligten an einem Tisch sitzen.
Kommunale Verantwortung stärken
Die Stadt sollte ihre Grundstücks- und Wohnungspolitik langfristig ausrichten. Bereits heute habe ich vorgeschlagen, die städtischen Immobilien in einer kommunalen Gesellschaft zu bündeln, um Wohnraum professionell zu entwickeln, zu erhalten und dauerhaft bezahlbar anbieten zu können.
Bei der Entwicklung neuer Wohngebiete wünsche ich mir künftig eine breitere Beteiligung unterschiedlicher Partner. Neben privaten Investoren sollten kommunale Wohnungsbaugesellschaften, Wohnungsgenossenschaften und regionale Kreditinstitute wieder stärker in die Planung und Umsetzung einbezogen werden. Eine ausgewogene Zusammenarbeit schafft mehr Wettbewerb, eröffnet der Stadt zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten und trägt dazu bei, langfristig bezahlbaren Wohnraum für Familien, junge Menschen, Senioren und Menschen mit mittleren Einkommen zu sichern.
Mein Ziel ist es, dass die Stadt ihre Entwicklung aktiv mitgestaltet und die vorhandenen kommunalen Handlungsmöglichkeiten konsequent nutzt. Wohnungsbau ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge und sollte deshalb auf mehreren starken Säulen stehen. So entstehen nachhaltige Quartiere, in denen wirtschaftliche Vernunft, soziale Verantwortung und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen berücksichtigt werden.
Mein Ziel
Bauen bedeutet mehr als Häuser zu errichten. Es geht darum, lebenswerte Quartiere zu schaffen, in denen Menschen gerne wohnen, sich begegnen und ihre Zukunft gestalten können.
Mein Grundsatz lautet:
Mehr Miteinander statt Gegeneinander – Wohnraum schaffen, Lebensqualität erhalten und die Menschen von Anfang an mitnehmen.**
So schaffen wir die Grundlage für ein Bückeburg, das auch in Zukunft eine lebenswerte Heimat für alle Generationen bleibt.



