Heimat und Kultur

Wenn die roten Röcke fliegen und das Bürgerschützenfest seine Majestäten vor dem Rathaus kürt, dann ist in Bückeburg immer etwas los. Die Lange Nacht der Kultur, der Bühnensommer, die Veranstaltungen des Kulturvereins und auf Schloss Bückeburg, Jazz Meeting etc. prägen neben den zahlreichen kleineren Vereinsveranstaltungen, das kulturelle Leben unserer Stadt Bückeburg. Die Erntefeste in den umliegenden Dörfern, mit den liebe- und mühevoll geschmückten Erntewagen, erfreuen zahlreiche Gäste und bereichern zudem das vielfältige kulturelle Angebot. Denn, auf unsere Dorfjungend in den Ortschaften kann man sich immer verlassen. Dies zu fördern und zu erhalten ist mein Ziel und soll weiterhin Bestand haben.

Die neue Bühne mit modernster Technik wird noch mehr Lust auf Kultur bereiten und gleichzeitig werden die Brandschutzauflagen abgearbeitet. Hier sind die notwendigen Haushaltsmittel für die zukünftige Nutzung des Rathaussaales gut angelegt.

Blick in die Vergangenheit

Früher gab es noch das Sommerfest in Bückeburg. Hier konnten die jungen Menschen nach ihrer Musik abtanzen. Freizeitlärm und gesetzliche Auflagen erschweren inzwischen vielerorts solche Veranstaltungen. Mit MPS - Mittelalterlich Phantasie Spektakulum- ist es gelungen seit über 20 Jahren junge Menschen und Familien nach Bückeburg zu locken. Gastronomie, Einzelhandel und Hotels haben davon profitiert. Aber auch hier gab es Widerstände aus der Bevölkerung und sogar der MPS Skulpturen Park in Coronazeiten geriet immer wieder in die Schlagzeilen. Die letzten Monate haben gezeigt, dass es ohne Kunst und Kultur es still wurde und unsere Gastronomie und das gesellschaftliche Miteinander werden die Auswirkungen noch lange spüren. Daher war es eine richtige Entscheidung den Pächtern der Ratskellerbetriebe in den schweren Zeiten finanziell entgegenzukommen.

Blick in die Zukunft

Persönlich bin ich der Meinung, dass man mit allen Beteiligten einen Neuanfang starten sollte und ins Gespräch kommen muss, was zukünftig getan werden kann, um der Kunst und der Kultur auch in der Innenstadt auch mal wieder eine Bühne zu bieten. Mein Ziel ist es frühzeitig in den Dialog einzusteigen und auszuloten was gehen könnte, die Erfahrungen mit Corona zu nutzen und den Akteuren der Kleinkunst Hoffnung zu geben.

 
 
 
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